Vita

In Lingen/Ems geboren, erhielt Meike Leluschko seit der Kindheit Unterricht im Klarinetten-, Klavier- und Orgelspiel. Ihren ersten Gesangsunterricht bekam sie bei Edeltraud Blanke. Das Gesangsstudium schloss sie 2009 mit dem Konzertexamen an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Gerhild Romberger ab. Meisterkurse und Unterricht u. a. bei Heiner Eckels, Ralf Popken, Roman Trekel, Christoph Prégardien und András Schiff gaben ihr wichtige Impulse in den Bereichen Kammermusik und Alte Musik. Seit 2009 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit Caroline Stein.
Meike Leluschko ist Stipendiatin der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, der Mozart Gesellschaft und der Bertelsmann Stiftung.
Das Repertoire der Sopranistin ist weit gefächert und reicht vom Barock bis zur Musik der Gegenwart. Eine Vorliebe hat sie für das Kunstlied und für kammermusikalische Projekte.
Schon während ihres Studiums begann sie ihre rege Konzerttätigkeit und sammelte erste Bühnenerfahrungen. Zu Engagements der jüngsten Vergangenheit gehören beispielsweise Honeggers “Jeanne d´Arc au bûcher” (Prolog/ La Vierge) unter der Leitung von Karl-Heinz Bloemeke im Festspielhaus Salzburg, die “h-Moll-Messe” von Bach in der Église St. Roch Paris, sowie zur Eröffnung der Corveyer Musikwochen und die Partie der “Piacere” aus Händels “Il trionfo del tempo e del disinganno” mit der Akademie für Alte Musik Berlin (Akamus) im Radialsystem Berlin. Mit Michael Hofstetter und dem Stuttgarter Kammerorchester sang Meike Leluschko Arien von W.A. Mozart und A. Salieri in Stuttgart, sowie im Konzerthaus Dortmund: “Mozarts Arie “Ruhe sanft” war in dieser Besetzung ein echter Hörgenuss” (WAZ, 04/09).
2010 war sie mit Liedern von Clara und Robert Schumann und dem Projekt “Schumann: Szenen einer Ehe” im Prinzregententheater München zu hören. Im selben Jahr trat sie mit der Accademia per Musica Roma unter der Leitung von Christoph Timpe mit Konzertarien und Opernszenen von W.A. Mozart, P. Sales und N. Jomelli in Rom, sowie während des Augsburger Mozartfestes auf. Mit der Sinfonietta Köln (ML: Cornelius Frowein) gab sie zudem erneut ein Recital mit Werken von W.A. Mozart.
Meike Leluschko konzertierte des Weiteren mit La Stravaganza Köln, dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Barockorchester L´Arco Hannover, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Neumeyer Consort, der Nordwestdeutschen Philharmonie und der Philharmonie Südwestfalen. Sie war zu Gast bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, der Oldenburger Promenade, dem Liebenberger und Oberstdorfer Musiksommer und während der Brühler Schlosskonzerte.
Ihr Operndebüt gab sie 2005 als “Engel” am Landestheater Detmold in “The burning fiery furnace” (Britten). Zu weiteren gesungenen Partien zählen u.a. “Amor” (Orfeo ed Euridice), “Musetta” (La Bohème) und “Zerlina” (Don Giovanni). Sie gastierte am Theater Bielefeld und von 2008 bis 2010 am Staatstheater Schwerin. 2009 war sie außerdem am Markgräflichen Opernhaus im Rahmen des Bayreuther Osterfestivals unter Christoph U. Meier als “Morgana” in Händels “Alcina” zu erleben.
Ein wichtiges Anliegen der vielseitigen Sängerin ist die Musikvermittlung. So sang sie in Kinderproduktionen u.a. an der Staatsoper Berlin, im Beethovenhaus Bonn und im renommierten Schauspielhaus Bochum mit den Bochumer Symphonikern.
Saison 2009/2010 – Bitte verwenden Sie keine Biografie älteren Datums. Eine gekürzte Version finden Sie auch unter Vita Presse.